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Seite 1 von 5 Schwimmteich im Eigenbau Update!
Schon mehrere Jahre habe ich mich mit dem Thema Schwimmeich beschäftigt. Aus den Überlegungen - noch Jahre zuvor - einen Pool zu bauen haben sich im laufe der Jahre die Vorteile eines Schwimmteiches herauskristallisiert.
Den Teich bauen zu lassen kam schon allein aus kostengründen nicht in Frage. Blieb also nur die DIY Methode über.
Der Grund, weshalb die Vorbereitungen mehrere Jahre in Anspruch genommen haben war aber, dass wir erst bauen wollten, wenn unsere Tochter schwimmen kann.
Der Teichbau (ohne Planung und Recherche der Preise und Händler) hat ca. 5 Wochen in Anspruch genommen. Das war aber keine reine Arbeitszeit, sondern oftmals warten auf besseres Wetter, um die arbeiten überhaupt durchführen zu können, bzw. Schäden aus Schlechtwettereinbrüchen beseitigen zu können.
Trotz gründlicher Vorbereitung ist einiges daneben gegangen und würde ich jetzt manches anders machen. Dazu aber später mehr.
Die Ausgangssituation
Unser Garten ist mit ca. 250m2 nicht sehr groß, wir wollten aber nicht zu viel für den Teich "opfern". Die oberste Ecke schien uns ideal für dieses Vorhaben mit ca. 50m2. Wenn Sie bereits Literatur über Schwimmteiche gelesen haben, wird Ihnen auch nicht entgangen sein, dass wir mit dieser Größe an der untersten Grenze des machbaren liegen. Ein paar Monate danach bin ich mir sicher, noch kleiner bauen zu können, ohne die Stabilität der Wasserqualität zu gefährden.
Wichtig ist allerdings zu bemerken, dass wir nicht auf Technik verzichtet haben. Wg. der großen Laubeinträge aus dem Nachbargarten ist das auch sehr wichtig - der Skimmer fängt einen großen Teil der Einträge auf.
Der Garten hat in diesem Bereich ein Gefälle von ca. 20cm. Die Teichtiefe haben wir auf 1,70 bis 1,80m festgelegt. Die reine Schwimmzone hat ca 6x3m.
Bzgl. der Umrandung der Schwimmzone haben wir uns für Holz und Steine (Porphyr) entschieden.
In div. Foren hatte ich gelesen, dass einige Teichbauer die Teiche mit geliehenen Baggern selbst in kurzer Zeit gegraben haben. Das schien mir schon allein deshalb sinnvoll, weil ich mir den Teich wohl am besten vorstellen konnte, und niemandem erklären müsste, wie er was graben muss.
Die Folie ist eine PVC Folie mit 1,5mm Stärke. Die Technik ist zum großteil von Oase. Schon allein deshalb, weil man in Österreich nicht sehr viele Alternativen findet. Mit der Qualität bin ich sehr zufrieden, im Nachhinein habe ich aber auch Techink aus DE -von anderen Erzeugern- bestellt, welche qualitativ ebenfalls OK, preislich aber noch wesentlich attraktiver ist.
Vorher-Nachher
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Die Ausgangsfläche und was wir daraus gemacht haben. Im linken Bild sieht man auch die Markierungen für die verschiedenen Tiefenzonen. |
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Baggern - Eine Odysse
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Den Bagger habe ich bei Baumax ausgeliehen. Die erste Phase der Eingewöhnung war hart, noch dazu weil ich vorher keinerlei Erfahrungen mit so einem Ding hatte. Danach ging es allerdings recht flott -soweit man mit so einem kleinen Ding überhaupt von flott reden kann. |
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Um es kurz zu machen, nach ein paar Stunden musste ich bemerken, dass ich diesen Teich auf keinen Fall mit diesem Bagger graben konnte. Einerseits weil die Erdmassen nicht mehr bewältigbar waren, andererseits, weil der Bagger schlichtweg zu klein für dieses Vorhaben war. Nun ging es also auf die Suche nach einem Unternehmen, dass mir die Baggerarbeiten kostengünstig und möglichst kurzfristig durchführen würde und die Erdmassen entsorgt. Glücklicherweise konnte mir mein Nachbar einen guten Tip geben. Die Fa. Auer in Senftenberg hatte in ein paar Tagen Zeit - zumindest in den Abendstunden. Dieser Tip war ein richtiger Glücksgriff, weil Hr Auer wirklich Ahnung vom Teichbau hat und ich nach seiner Baggerung nicht mehr allzuviel händisch ausbessern musste. Für alle, die in der Nähe von Krems/Donau ein zuverlässiges Unternehmen in diesem Bereich suchen: www.auer-trans.com |
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